Wer ich bin und was ich vorhabe (Teil 2)

 
Im ersten Teil habe ich kurz angerissen, wer ich bin, was ich bisher gemacht habe und wie ich zum Thema Social Entrepreneurship gekommen bin. In diesem Beitrag geht es nun darum, wo ich stehe und was ich noch vorhabe.

Ich habe für mich entdeckt, dass soziales Unternehmertum – Wirtschaften zugunsten von Mensch und Umwelt – eine große Faszination auf mich ausübt. Dabei halte ich mir immer wieder vor Augen, was mich antreibt und welche Fragen ich mir stelle:

„In den 2050er Jahren werden meine beiden Söhne so alt sein wie ich jetzt… In was für einer Welt werden sie dann leben? Welche Folgen werden unsere jetzigen Handlungen für sie haben? Und was können wir tun, um den nachfolgenden Generationen – unseren Kindern und Enkeln – eine lebenswerte Welt zu hinterlassen?“

Die Welt braucht mehr erfolgreiche Sozialunternehmer

Social Entrepreneurship kann dabei ein wichtiger Baustein für eine lebenswerte Zukunft sein. Mein Ziel ist es, diesen Baustein mit zu formen und ambitionierte Sozialunternehmer auf ihrem Weg zu unterstützen. Deswegen habe ich Good Profits gegründet, bin Teil der BEEMING Group und engagiere ich mich für das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND e.V.). Ich möchte als Speaker und Autor die Botschaft verbreiten, dass Social Entrepreneurs die Welt verändern können!

Denn so faszinierend manche Ideen und Lösungsansätze auch sind – jede Idee, jedes Projekt, jede Systemänderung hängt immer von den handelnden Menschen ab. Alles beginnt im Kopf und muss dann in zielgerichtete Handlungen umgewandelt werden. Je besser die Social Entrepreneurs in dieser Fähigkeit sind, desto mehr Wirkung erzielen sie.

PS auch auf die Straße bringen

Doch leider ist es so, dass die große Mehrheit der Gründer – wenn es denn zu einer Gründung kommt – es nicht schaffen, die „PS auf die Straße zu bringen“. Sie sind unheimlich engagiert und Willens, einen beobachteten Missstand zu beheben. Sie wollen eine Wirkung erzielen, der Welt etwas Gutes tun. Und meistens erhalten sie auch die Unterstützung, um die ersten kleinen Hürden zu überwinden und ihr Projekt zumindest zu starten. Der Anfang ist gemacht, jetzt geht’s an die Umsetzung. Und was passiert dann? Meistens nicht viel.

Angehende und startende Sozialunternehmer sind selten von einem unternehmerischen Mindset geprägt. Oft haben sie eine nicht hilfreiche Einstellung zu Geld und Macht sowie zu nötigen unternehmerischen Fähigkeiten wie z.B. Verkaufen. Dadurch bleiben sie limitiert, was wiederum auch den generierten Impact limitiert. Und um den geht es schließlich.

Connecting The Dots

Wenn jedes Projekt, jede Unternehmung der Spiegel der Unternehmerpersönlichkeiten ist – was benötigt man dann? Ein hilfreiches Mindset, eine stärkende Einstellung und die richtigen Skills.

Beispiele:
  • Selbstvertrauen: Um Großes zu erreichen, braucht man den Mut und den Glauben, dass man es auch schafft. Wer sich selbst klein hält, erzielt auch keinen Impact.
  • Der Wille, Fehler zu machen und daraus zu lernen: keiner von uns macht alles richtig. Und keiner von uns weiß alles. Aber wenn wir nicht gewillt sind, Risiken einzugehen und Fehler zu machen, können wir auch nichts lernen.
  • Geld ist böse und verkaufen will ich auch nicht: diese Einstellungen sind mir besonders häufig aufgefallen. Hilfreich sind sie allerdings nicht. Ich sehe das so: Geld ist eine Ressource, die ich nutzen kann, um noch mehr zu bewirken. Und wenn ich nichts verkaufe, dann hat auch niemand einen Nutzen von dem, was ich anzubieten habe.
Social Entrepreneurs neigen besonders dazu, zu viel „Social“ und zu wenig „Entrepreneurs“ zu sein. Genau hier möchte ich persönlich ansetzen. Deswegen greife ich diese Themen in meinem Buch „Mindset + Skills = Impact“ auf, das im September 2019 erscheinen wird. Wer vorab schon mehr dazu erfahren möchte, kann sich über meinen Newsletter auf dem Laufenden halten.
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